Die Grundlagen der TCM
Die klassische Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) besteht aus vier Säulen:
Akupunktur Nach chinesischer Vorstellung fließt die Lebensenergie Qi entlang bestimmter Leitbahnen durch den Körper. Ist der Fluss gestört, kommt es zu Krankheit. Das Nadeln hebt die Störungen wieder auf. Die Wirkung der Akupunktur ist inzwischen erwiesen. In einer gerade beendeten Studie im Auftrag deutscher Krankenkassen war sie bei der Behandlung chronischer Rückenschmerzen der schulmedizinischen Standardtherapie sogar deutlich überlegen.
Phytotherapie In China macht diese Säule etwa 80 Prozent aller Behandlungen aus. Bekannt sind rund 2000 Substanzen, darunter Kräuter, Mineralien und Tierextrakte. Die Auswahl der Kräuter wird stets an die individuellen Erkrankungsmuster angepasst. Die pflanzlichen Präparate werden je nach Beschwerden zusammengestellt und meist als Dekokt (Arzneimittelsud) verabreicht. Dekokte sind potente Arzneimittel, entsprechend können sie Nebenwirkungen haben. Leber, Nieren- und Blutwerte sollten daher überwacht werden. Wichtig: Mittel nur aus Apotheken beziehen. Kräuter aus dubiosen Quellen können gefährliche Verunreinigungen enthalten! Substanzen, deren Gewinnung nicht Tierschutz-konform ist, sollten NICHT verschrieben werden!
Qi gong In China sind die Körper- und Atemübungen in öffentlichen Parks eine weit verbreitete Morgengymnastik. Sie sollen die Lebensenergie Qi im Fluss halten. Auch im Westen erfreuen sie sich seit einiger Zeit immer größerer Beliebtheit. Qi gong ist als Entspannungstherapie für den Menschen anerkannt, für Tiere jedoch nicht durchführbar - denn: "das Qi folgt der Vorstellungskraft" und dies ist beim Tier nicht vermittelbar.
Diätetik Die Idee hinter dieser speziellen Ernährungsform: Jedes Nahrungsmittel wirkt auf die Energetik eines Lebewesens - kalt, kühl, neutral, warm oder heiß und nimmt Einfluss auf bestimmte Funktionskreise. Somit kann man durch die Wahl der Nahrungsmittel auf energetische Störungen Einfluss nehmen oder Funktionskreise gezielt stützen.
Die verschiedenen Aspekte der TCM
Die Akupunktur als Teil der Chinesischen Medizin (TCM) basiert auf einer Jahrtausend alten Erfahrung und dies nicht nur für den Menschen - auch für Pferde und andere Tiere. Dass die Akupunktur trotz der sehr guten Erfolge bei kaum auftretenden Nebenwirkungen und breitem Anwendungsgebiet erst seit den 60er Jahren – und auch nur sehr zögerlich – bei uns Einzug hält, liegt sicher an dem gänzlich anderen Gedankenansatz.
Um die Gesundung eines Lebewesens – Mensch oder Tier – herbeizuführen, wird bei der Akupunktur das Qi beeinflusst.
Unter Qi versteht man die körpereigene Energie als Antriebskraft aller psychologischen Abläufe.
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Prüfen Sie Ihr Wissen!
Auf der Internetseite www.tierakupunktur-wissen.de können Sie interaktive Prüfungsfragen beantworten und in interessanten Fällen nachlesen, wie Tiere erfolgreich mit chinesischer Medizin behandelt werden.
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